Suchtprävention Blaues Kreuz: Wege aus der Sucht
Es entwickelt eine Toleranzerhöhung und manchmal ein körperliches Entzugssyndrom. Diese wird beschrieben als ein komplexer Zustand, eine chronische Hirnerkrankung die einen zwanghaften Substanzgebrauch trotz schädlicher Konsequenzen verursacht. Der Konsum legaler oder illegaler Drogen bleibt weiterhin global und national auf einem hohen Niveau. Dies verursacht körperliche, psychische, soziale und finanzielle Probleme für die Konsumenten selbst, die unmittelbare soziale Umgebung, sowie für die Volkswirtschaft. Daher sind seit Jahrzehnten mehr oder weniger wirksame Präventionsprogramme entwickelt worden, um den negativen Folgen des Drogenkonsums zu begegnen. Der Beitrag stellt eine Reihe der in Deutschland besonders verbreiteten zielgruppen- und suchtspezifischen Maßnahmen vor und verweist auf weiterführende Informationen.
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Seit über 20 Jahren beraten wir mit unserer Expertise das Ministerium und die Landesregierung. Die Suchtprävention wurde in Deutschland in der Nationalen Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik von 2012 als wichtiges Element einer umfassender Suchtarbeit festgelegt. Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen. Zur Vorbereitung auf die Arbeit mit plus findet zu Beginn des Schuljahres eine Schulung statt. Weiters erhalten die teilnehmenden Lehrkräfte ein vorgefertigtes Unterrichtsmanual, mit zehn Unterrichtseinheiten pro Schuljahr. VIVID unterstützt die Umsetzung des Programms durch professionelle Begleitung in Form von zwei Lehrgangstreffen pro Schuljahr.
Neben der Kenntnis zu bestimmten Mustern von Verhaltensauffälligkeiten ist ein vertieftes Verständnis für die spezielle Lebenssituation der Betroffenen nötig. Dabei rücken zusätzlich zu den Schülerinnen und Schülern auch Erziehungsberechtigte in den Fokus. “ sensibilisiert Jugendliche für psychische Gesundheit, trägt zur Prävention bei und wirbt für Offenheit, Verständnis und Toleranz gegenüber Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen sowie in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Die zugehörigen E-Books unterstützen Dich dabei, Dein Kind noch gezielter in seiner sozial-emotionalen Entwicklung zu begleiten. Wir unterstützen Spielende darin, ihrem Leben wieder eine neue Qualität zu geben und Möglichkeiten zu finden, mit dem Glücksspielverhalten aufzuhören. Das interaktive Programm von BASS besteht aus einem Mix aus Lebenskompetenzförderung und suchtspezifischen Anteilen. Unser Team unterstützt Sie gerne bei der Durchführung des Programms und bietet Fortbildungen an, nach denen Sie das Bausteinprogramm erhalten und selbstständig in der Schule einsetzten können. In den Gruppen wird geschlechtsspezifisch, lebensweltbezogen und orientiert an aktuellen Trends gearbeitet.
Es geht darum, die gesundheitlichen und sozialen Folgen des Suchtmittelmissbrauchs einzudämmen, Sinnorientierung zu finden, die Eigenverantwortlichkeit zur Selbstgestaltung des eigenen Lebens zu stärken. Menschen mit riskantem oder missbräuchlichem Konsum und riskantem Verhalten sollen möglichst früh, individuell und effektiv erreicht werden. Mit den folgenden evaluierten und zielgerichteten Modellen wollen wir dazu beitragen, riskanten und missbräuchlichen Konsum bzw.
An jeder Schule sind klare Regeln für den Umgang mit Suchtmitteln notwendig. Dazu gehört auch das Verbot des Konsums legaler Suchtstoffe. Suchtprävention hat das vorrangige Ziel, die Lebenskompetenzen von Kindern und Jugendlichen zu stärken, um schädlichen Verhaltensweisen und negativen Auswirkungen von Suchtmittelkonsum vorzubeugen.
“ ist ein Projekt des gemeinnützigen Vereins und Träger der freien Jugendhilfe “Irrsinnig Menschlich”, gegründet im Jahr 2000 in Leipzig. Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebsite Klasse2000. DUDE wird in Rhienland-Pfalz derzeit im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie von dem Projektteam des Universitätsklinikums Würzburg angeboten.
- Doch für manche entsteht insbesondere durch übermäßiges Glücksspielen ein ernsthaftes Problem.
- Das Jugendportal (-netz-gehen.de) beinhaltet neben allgemeinen Informationen zu den Themen Medienkompetenz, digitale Medien und Medienabhängigkeit u.a.
- StarKids ist ein Programm zur Suchtprävention in Kindertagesstätten.
Die auf das Verhalten von Menschen ausgerichtete Suchtprävention und die Suchtprävention, die auf die Beeinflussung gesellschaftlicher Strukturen abzielt. Erfolgreiche suchtpräventive Maßnahmen verbinden beide Ansätze sinnvoll miteinander. Maßnahmen, die ausschließlich auf die Beeinflussung von Verhalten setzen, werden zu kurz greifen, wenn sie nicht auch die Lebensumstände der Personen, die sie beeinflussen wollen, mit berücksichtigen, d. Nur die Verbindung von Verhaltensprävention und Verhältnisprävention führt zu wirksamen Entwicklungen, um den Konsumbeginn zu verhindern, zu verzögern oder aber zumindest bei den bereits Konsumierenden einen risikoarmen Konsum zu fördern. Unplugged wurde im Rahmen des EU-DAP Projekts („European Drug Addiction Prevention Trial“) von 2003 bis 2009 von einem internationalen Forschungsteam entwickelt.
Prev@WORK ist ein erfolgreich erprobtes und evaluiertes Programm mit bundesweiter Verbreitung, welches Suchtprävention als einen festen Bestandteil in die Ausbildung integriert. Auszubildende werden in ihrem Lebensalltag erreicht und in Seminaren zu Suchtgefahren und Risiken des Konsums psychoaktiver Substanzen und süchtiger Verhaltensweisen aufgeklärt. Zusätzlich werden sie bei der Erarbeitung von Handlungsalternativen und Unterstützungsmöglichkeiten begleitet. Dabei werden Jugendliche mit Hilfe des interaktiven KlarSicht – Mitmachparcours zu Tabak und Alkohol unterstützt.
Auch wenn die Materialien frei verfügbar sind, vermittelt die Weiterbildung wichtige methodisch-didaktische Kompetenzen für die wirksame Umsetzung der interaktiven Einheiten. Die Evaluation des Programms basiert auf der Durchführung durch geschulte Lehrkräfte. Nur so können die nachgewiesenen positiven Effekte auf das Konsumverhalten der Jugendlichen erreicht werden. Zugang zu gedruckten Materialien, Quiz-Karten, Präsentationsvorlagen Material zur Elternarbeit erhalten Sie im Rahmen einer geförderten Weiterbildung.
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit hat dazu mit führenden und mitgliederstarken Sportverbänden ein Aktionsbündnis geschlossen und ruft Sportvereine zum Mitmachen auf. Hierfür werden kostenlose Materialien und Werbemittel in einer sog. Aktionsbox zur Verfügung gestellt, mit denen Aktivitäten zu einer alkoholfreien Sportveranstaltung erfolgreich umgesetzt werden können. Und -cannabis.de Die Webseite richtet sich an Jugendliche und ergänzt das BIÖG-Informationsangebot , das sich vorrangig an Cannabis konsumierende junge Erwachsene richtet. Sie soll Jugendliche zur kritischen Auseinandersetzung mit der Substanz Cannabis anregen. Neben Informationen für Jugendliche bietet die Seite auch einen Service für Eltern, Lehr- und Fachkräfte.
Entstanden ist der https://antikaeltehilfe.de/ mehrsprachige Gefühleguide durch die Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention, gefördert durch das Bundesministerium der Justiz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. ReBuild ist ein Programm zur sekundären (indizierten) Prävention. In 6 Modulen richtet es sich an eine Gruppe aus Schülerinnen und Schülern, die sich als besonders belastet erleben und die Interesse daran haben, sich mit der Suche nach ihren individuellen Stärken in einem geschützten Rahmen auseinanderzusetzen.
Klasse2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule. Es begleitet Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse, um ihre Gesundheits- und Lebenskompetenzen frühzeitig und kontinuierlich zu stärken. Dabei setzt es auf die Zusammenarbeit von Lehrkräften und externen Klasse2000-Gesundheitsförderern. Klasse2000 fördert die positive Einstellung der Kinder zur Gesundheit und vermittelt Wissen über den Körper.
Hauptzielgruppe sind Auszubildende, die sich in Seminaren Wissen zum Thema Sucht aneignen, ihr eigenes Konsumverhalten reflektieren und dadurch einen verantwortungsvollen und risikokompetenten Umgang mit Suchtmitteln erlernen sollen. Wir sind gemeinnützig und finden es ungerecht, dass viele Kinder benachteiligt werden. Deshalb beugen wir rechtzeitig vor und unterstützen Kommunen und Träger, Kitas und Grundschulen. Die Ziele und Inhalte dieses Landesprojektes sind ausgerichtet auf die Vermeidung von Glücksspielsuchtgefahren sowie auf die Gewährung von Hilfen und Unterstützung für Suchtgefährdete und Glücksspielabhängige. Regelmäßige Fachtagungen und Arbeitstreffen dienen dazu, die Arbeit für die Betroffenen und Gefährdeten optimal fachlich weiterzuentwickeln und auszurichten.
Die wöchentliche Durchführung über ein Schulhalbjahr hat sich als besonders geeignet erwiesen, um die Lerninhalte zu vertiefen und den Transfer in den Alltag zu unterstützen. Alternative Umsetzungsformate sind Doppelstunden (90 Minuten) mit jeweils zwei kombinierten Einheiten oder als kompakte Projekttage. Für die meisten Menschen sind Glücksspiele ein harmloses Vergnügen, das ihre Freizeit bereichert – mit der Chance auf attraktive Gewinne.
Das Arbeitsfeld Suchtprävention verstehen wir deshalb als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe, um riskanten und gesundheitsschädlichen Konsummustern bzw. Schulkinder mit gesundheitlichen Problemen, Programme zur Gesundheitsbildung, der Arbeits- und Gesundheitsschutz an Schulen und nicht zuletzt die Verbesserung der eigenen Gesundheit im Lehreralltag – das Thema Gesundheit und Schule hat viele Facetten. Die Grundmaterialien des Programms sind kostenfrei als Download verfügbar. Für eine erfolgreiche und qualitativ hochwertige Umsetzung empfehlen wir jedoch die Teilnahme an der Fortbildung.